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Freitag, 18. August 2017

Lesehelden Sommercamp ’17: Finale

Wow!

Die letzten zwei Wochen sind wie im Flug vergangen. Wir haben die Zeit, die wir heute mit unseren kleinen Leseheldinnen und Lesehelden verbringen durften, noch einmal so richtig genossen. Angefangen hat alles damit, dass Bettina die Geschichte „Mats und die Wundersteine“ von Marcus Pfister vorgelesen hat. Diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes, weil sie ein trauriges und ein glückliches Ende hat. Die Kids waren so interessiert, dass sie unbedingt beide Versionen hören wollten.

Nach der Pause konnten sie im Rahmen eines Klima-Quizes zeigen, wie gut ihre Lese-Subfertigkeit des suchenden Lesens ausgeprägt ist. Es ging darum, anhand unserer Camp-Poster und verschiedener Recherche-Unterlagen allgemeine Fragen zum Klimawandel, zum Thema Strom und zum virtuellen Wasserfußabdruck zu beantworten. Der Begriff „virtueller Wasserfußabdruck“ ist auch für dich etwas Neues? Es handelt sich hierbei um all das Wasser, das benötigt wird, um bestimmte Produkte herzustellen. Für die Produktion einer Jeans werden beispielsweise 11.000 Liter Wasser benötigt. In einem Schokoriegel oder in einem Kilogramm Papier stecken 2.000 Liter.

Danach wurde nur mehr gespielt, gelacht, getanzt und wieder gespielt und gelacht und getanzt … 🙂

Um 16:30 Uhr wurden die Schultüren für dieses Jahr geschlossen.

Natalja, vielen Dank für deine Unterstützung in der zweiten Woche!

Bettina und Natalja

Donnerstag, 17. August 2017

Fußballprofis, Golfspieler und Plastikwale

Heute, am 4. Tag unseres Lesecamps, war Armin bei uns und hat uns gleich am frühen Morgen aus dem Buch „Mein bestes Fußballspiel – Also fast …“ von Heiko Wolz vorgelesen. Während er und Bettina die beiden Jungs Anton und Jan an die Tafel malten, zeichneten die Kids coole Fußballspieler und -felder in ihr Lesetagebuch.

Mein bestes Fußballspiel

Anschließend ging es um das Thema Plastik. Wir haben gemeinsam festgestellt, dass wir eigentlich in einer Plastikgesellschaft leben. Eine unserer größten Herausforderungen ist Verpackungsmaterial. Egal ob Reis, Gebäck, Getränke oder Süßigkeiten – unzählige Lebensmittel sind in Plastik verpackt. Natürlich erleichtert uns Plastik so einiges. Zu viel davon schadet jedoch unserer Umwelt. Unsere Kids wissen, dass wir einerseits bewusst auf Plastik verzichten können, indem wir im Supermarkt beispielsweise Obst und Gemüse in einen Papiersack anstatt einzelne Plastiksäcke legen und dass wir andererseits altes Plastik neu aufbereiten können, um es für andere Zwecke zu nutzen.

Genau das haben wir am Donnerstag gemacht. Wir haben uns alte Plastikflaschen geschnappt, Teile davon entfernt, mit Kleister Papier angeklebt und die Flaschen mit Acrylfarben bemalt. So wurden im Handumdrehen aus alten Flaschen Wale, Haie und andere Meerestiere, die kleine Fische (in Wahrheit sind es Holzkugeln ;-)) fangen.

Danke, Armin, für deine großartige Unterstützung und die Golf-Session!

Armin und Bettina

 

Mittwoch, 16. August 2017

Lesehelden Sommercamp ’17, 2. Woche, Halbzeit

Wir haben den Tag mit Nicolas Gornys „Supermops und der dreiste Dackelraub“ begonnen. Im Unterschied zu letzter Woche haben wir unsere Lesehelden dieses Mal raten lassen, welche Superkräfte der kleine Mops nach seiner Verwandlung plötzlich hat. Sie kamen auf ganz coole Kräfte wie den Röntgenblick, die Supergeschwindigkeit oder ein noch feineres Gehör. Sie meinten zudem, dass Mops nun lesen und rechnen kann. Ob sie damit Recht hatten? Nachlesen lohnt sich: „Supermops und der dreiste Dackelraub“ von Nicolas Gorny.

Als zweiten Programmpunkt stellten sich die Kinder einem recht anspruchsvollen Regenwälder-Quiz. Weißt du eventuell die Antworten auf folgende Fragen:

  • Warum ist es im tropischen Regenwald das ganze Jahr über grün?
  • Welche unserer Lebensmittel stammen eigentlich aus den Regenwäldern?
  • Wie viele Prozent der Erdoberfläche bedeckten die tropischen Regenwälder, als deine Eltern noch Kinder waren?
  • Was haben die Regenwälder mit unserem Klima zu tun?

Wusstest du, dass die Regenwälder dieser Welt als die Lunge unseres Planeten bezeichnet werden und dass die Bäume in den Regenwäldern sehr viel Kohlendioxid speichern und Sauerstoff produzieren? – Unsere kleinen Lesehelden wissen das. Sie wissen auch, dass der Mensch mit der Abholzung großer Teile des Regenwaldes für Ölpalmen, Sojaanbau, Viehzucht und die Papierproduktion einen großen Schaden anrichtet.

Wer etwas verändern möchte, verzichtet zum Beispiel auf Produkte, die Palmöl beinhalten, verschwendet kein Papier, isst bewusst und seltener Fleisch und sensibilisiert seine Mitmenschen, damit auch sie sich Gedanken über die Zukunft unseres Planeten machen.

Dienstag, 15. August 2017

Spieglein, Spieglein an der Wand, wir haben die coolsten Masken im ganzen Land!

Weil es in der ersten Woche schon so viel Spaß machte, sind wir heute gerne noch einmal nach Knorffien, ins Land der Knorffe, gereist. Kennst du die Knorffe? Das sind ganz eigenartige Wesen, die es gerne schmuddelig und chaotisch haben. Knorffe schlafen fast den ganzen Tag, essen am liebsten grindige Knorffsoppe und halten nichts vom Aufräumen. Nur einen Knorff gibt es, auf den das alles nicht zutrifft … und das ist Knobelius Knorff. Was Knobelius Knorff von den anderen Knorffen unterscheidet und wie er plötzlich in Ottos Schultasche landet, erfährst du in „Otto und der kleine Herr Knorff“ von Andrea Schomburg. Definitiv lesenswert!

Knorffien

Nach der Pause standen die Regenwälder dieser Welt am Programm. Unsere Lesehelden wissen, dass Papier aus Holz gemacht wird und dass Holz – und damit auch Papier – wertvoll ist. Daher wird bei uns auch nicht achtlos alles weggeworfen, sondern scheinbar Nutzloses wie alter Karton wird für künstlerische Aktionen genutzt. Natalja hatte die tolle Idee, Masken aus Karton zu basteln. Somit hieß es für uns: Raus mit den Scheren, Acrylfarben und Schwämmen und an die „Arbeit“ :-).

Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Kartonmasken 2

 

Freitag, 11. August 2017

Lesehelden sind auch Klimahelden: Klappe, die erste!

Der heutige Tag war ein großartiger Tag für uns alle! Unsere Lesehelden haben nicht nur ihr Lesecamp-Finale mit Urkunde und Apfelkuchen gefeiert, sondern so ganz nebenbei ein Video gedreht, mit dem sie den Menschen ein paar einfache, aber wichtige Tipps für eine gesunde und saubere Zukunft mit auf den Weg geben möchten.

Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung unserer kleinen Lesehelden. Sie haben nicht nur selbst entschieden, was sie im Video sagen möchten, sondern den Videodreh richtig professionell über die Bühne gebracht.

Ein Genuss für alle, deren Herz für unseren Planeten schlägt:
Lesehelden sind auch Klimahelden

Unglaublich, dass die erste Woche unseres Lesehelden Sommercamps ’17 bereits vorüber ist. Liebe Kinder, vielen Dank für eure tollen Ideen, euren Einsatz und die wirklich lustige und schöne Zeit mit euch. Wir wünschen euch noch schöne Sommerferien und einen guten Start ins neue Schuljahr!

Liebe Victoria, auch dir ein großes Dankeschön für deine tolle Untersützung!

Eure Lesehelden

Der perfekte Lehrer

Nachtrag zu unserem Sommer EDUTalk am 12. 06. 2015. Die perfekte Lehrerin beziehungsweise der perfekte Lehrer aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern.

Der perfekte Lehrer

Wenn ich mir einen Lehrer wünschen dürfte, würde ich mir jemanden wünschen, der mich nimmt, wie ich bin, und nicht versucht, mich zu verändern. Der mich unterstützt, anstatt mich fallen zu lassen. Der mir eine zweite Chance gibt … und, wenn es sein muss, auch eine dritte oder vierte, weil keiner von uns perfekt ist und weil ich immerhin noch ein Kind bin.

Ich würde mir einen Lehrer wünschen, der sich für meine Träume und verrückten Ideen interessiert. Jemanden, der meinen Vornamen weiß, weil ich keine Nummer bin. Jemanden, der in meinen Fehlern eine Möglichkeit sieht. Jemanden, der mir hilft, über mich selbst hinauszuwachsen, anstatt mich hinunterzudrücken. Jemanden, der mich dazu animiert, selbst Probleme für Lösungen zu entwickeln, anstatt die Lösungen anderer wiederzugeben.

Jemanden, der mich ab und zu fragt, wie es mir geht und ob alles in Ordnung ist. Jemanden, der sich für mich einsetzt, anstatt mich aufzugeben. Jemanden, der gemeinsam mit mir lachen kann. Jemanden, der nicht perfekt ist, damit ich nicht den Druck verspüre, ebenfalls perfekt sein zu müssen.

Wenn ich mir einen Lehrer wünschen dürfte, würde ich mir jemanden wünschen, der sich darüber freut, wie ich mich entwickle, und der in mir das sieht, was ich bin – die Zukunft!

Eines Tages …

Im Rahmen des Schulprojektes „Wir sind unsere Zukunft“ an der HBLA Pitzelstätten hat Stefan Michenthaler einen Text darüber verfasst, was geschieht, wenn sich der Mensch nicht um die Natur und um seine eigene Gesundheit kümmert. Etwas düster, aber mit Sicherheit nicht utopisch – eine beeindruckende Leistung eines jungen Menschen, der mit kritischer Haltung und offenen Augen durchs Leben geht. Weiterlesen

Wir sind unsere Zukunft

Wenn junge Menschen an die Zukunft denken, überkommt viele von ihnen ein Gefühl der Ohnmacht. Sie glauben, als Einzelne keinen Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft oder Umwelt zu haben. Wir sind unsere ZukunftEs gibt aber auch junge Menschen wie die Schülerinnen und Schüler der HBLA Pitzelstätten in Klagenfurt, die sich für die letzten Schulwochen ein großartiges Projekt vorgenommen haben. 

„Wir sind unsere Zukunft“ ist eine Initiative junger Erwachsener, die sich nicht damit zufrieden geben, sich endlos über gegenwärtige Probleme zu beschweren, sondern die es sich vielmehr zum Ziel gesetzt haben, zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, die es uns und unseren Kindern ermöglichen, schöner, bewusster, bunter und gesünder zu leben.

Wie kann ich junge Menschen dazu motivieren, politisches Bewusstsein zu entwickeln, wie wichtig sind Bäume für uns und unsere Umwelt, welche Möglichkeiten haben wir, das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen,  was bedeutet es heutzutage, Kinder in die Welt zu setzen, wie kann ich mich mit Bewegung und Ernährung fit und gesund halten, muss ich alles Alte wegwerfen oder kann ich daraus Neues schaffen, muss es wirklich Massentierhaltung sein, wie kann ich mir den Garten in die Stadt holen, wie viel Müll produzieren wir eigentlich und wie kann Literatur den Menschen die Augen öffnen?

Wir sind unsere Zukunft

Wir sind unsere Zukunft

Die Schülerinnen und Schüler der HBLA Pitzelstätten haben einen eigenen Blog, arbeiten momentan an  ihrer Website, sind auf Facebook und geben am Ende des Projektes das Herzstück ihrer Arbeit, „Die WUZ“, eine Zeitung über „Wir sind unsere Zukunft“ heraus. 

Wir mit Raise Your Voice! freuen uns sehr, die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Projekt unterstützen und Teile ihrer Arbeit unter Junge denken lassen veröffentlichen zu dürfen.

„Wir sind unsere Zukunft“ ist pure Inspiration! Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zu ihrem Engagement und ihrer beeindruckenden Arbeit!

#UnsereZukunft

Wir sind dagegen, tatenlos dabei zuzusehen, wie unsere Schulen zerschlagen, die Arbeit guter Lehrerinnen und Lehrer mit Füßen getreten und über unsere Kinder nur in Zahlen gesprochen wird! Die Politik soll wissen, dass hinter ihren Zahlen junge Menschen stehen! Wie wir ihre Gegenwart gestalten, hat Auswirkungen auf unsere Zukunft!

The Box Provided

Der Wettbewerb wird früh von uns verlangt und wächst in uns wie ein Geschwür, wuchert in unseren Köpfen, bis wir beginnen, alle in Gut und Schlecht zu unterteilen. 1 bis 4 dürfen weiter, jeder, der eine andere Zahl auf sein Blatt Papier bekommt, darf nicht mehr mitspielen. Jedes Jahr ein paar weniger …

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