Beiträge

Montag, 9. April 2018

Noch 4 Tage bis zur Langen Nacht der Forschung an der Uni Klagenfurt. In den letzten drei Tagen hast du bei uns etwas über deinen Superblick, dein Fingerspitzengefühl und dein Ultragehör erfahren können. Heute geht es um die Lese-Superkraft des Ganzwortscanners.

Lese-Superkraft #4: Ganzwortscanner

Am Beginn des Leselernprozesses lernen Kinder Schritt für Schritt, wie die einzelnen Buchstaben und Buchstabenkombinationen mit den dazugehörigen Lauten verbunden sind, und zwar indem sie das Zusammenlauten üben. Gleichzeitig erwerben sie die Fähigkeit, sich unbekannte Wörter durch Erlesen zu erschließen.

Je öfter du einem Wort begegnest, desto schneller wird dieses Wort während der Automatisierungsphase in deine sogenannte „Ganzworterkennung“ aufgenommen und in deinem Gedächtnis gespeichert. Dieses Wort musst du dann nicht mehr erlesen, sondern erkennst es auf einen Blick. Mit jedem Wort, das rasch erkannt wird, kannst du sicherer und schneller lesen. Cool, oder?!

Aufgabe 4:

WIELAUTETDASNAMENWORTVOMWORTÜBEN?

Entschlüssle die oben stehende Frage. Die Antwort darauf ist dein 4. Lösungswort.

Vergiss nicht, alle unsere Beiträge – es sind 7 an der Zahl – bis zum 13. April zu checken. Am Ende jedes Beitrags haben wir eine kleine Aufgabe für dich vorbereitet. Wenn du jeden unserer 7 Beiträge liest und die dazugehörigen Aufgaben erfolgreich löst, hast du die Chance, am 13. April einen Lesehelden zum Anbeißen zu gewinnen. Bring einfach deine Lösungswörter mit zur U02. Wir freuen uns auf dich.

Bis morgen
deine Lesehelden

Sonntag, 8. April 2018

Noch 5 Tage bis zur Langen Nacht der Forschung an der Uni Klagenfurt. In den letzten zwei Tagen hast du bei uns etwas über deinen Superblick und dein Fingerspitzengefühl erfahren können. Heute geht es um die Lese-Superkraft des Ultragehörs.

Lese-Superkraft #3: Ultragehör

Unsere Fähigkeit zu hören spielt eine ganz besondere Rolle im Leselernprozess. Mit Sprache an sich und mit den dazugehörigen Lauten beschäftigst du dich schon seit deiner Geburt. Sobald du lesen lernst, lernst du auch, den verschiedenen Lauten entsprechende Buchstaben und Buchstabenkombinationen zuzuordnen.

Das Ultragehör zu trainieren, ist für die Entwicklung deiner Lesekompetenz von großer Bedeutung. Du lernst dabei, Laute zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Außerdem lernst du, wie du mehrere Buchstaben richtig zusammenlautest. Gelingt das Kombinieren der Laute, kannst du dem Wort eine Bedeutung zuweisen.

Aufgabe 3:
Lass dir von jemandem folgenden Satz vorlesen:

„Oma Erna geht mit mir durch die Einkaufsstraße.“

Wie lautet das 4. Wort?

Vergiss nicht, alle unsere Beiträge – es sind 7 an der Zahl – bis zum 13. April zu checken. Am Ende jedes Beitrags haben wir eine kleine Aufgabe für dich vorbereitet. Wenn du jeden unserer 7 Beiträge liest und die dazugehörigen Aufgaben erfolgreich löst, hast du die Chance, am 13. April einen Lesehelden zum Anbeißen zu gewinnen. Bring einfach deine Lösungswörter mit zur U02. Wir freuen uns auf dich.

Wir lesen uns morgen wieder
deine Lesehelden

Freitag, 6. April 2018

In genau einer Woche, am 13. April 2018, findet die Lange Nacht der Forschung an der Uni Klagenfurt statt. Wir freuen uns schon sehr darauf, mit den Lesehelden eine der 101 Stationen bei der LNF zu sein. Besuch uns bei der U02 und erkunde gemeinsam mit uns die Welt der Lese-Superkräfte.

In den nächsten Tagen kannst du dir über unser Lesehelden Tagebuch einen kleinen Einblick in die Lese-Superkräfte verschaffen. Am Ende jedes Beitrags haben wir eine kleine Aufgabe für dich vorbereitet. Wenn du jeden unserer 7 Beiträge liest und die dazugehörigen Aufgaben erfolgreich löst, hast du die Chance, am 13. April einen Lesehelden zum Anbeißen zu gewinnen. Bring einfach deine Lösungswörter mit zur U02. Wir freuen uns auf dich.

Lese-Superkraft #1: Superblick

Lesen beginnt bei der Fähigkeit, visuelle Reize wahrzunehmen, voneinander zu unterscheiden und zu interpretieren. Während des Lesens können verschiedene Augenbewegungen wahrgenommen werden. Man unterscheidet zwischen Fixationen, Sakkaden und Regressionen. Während mit der Fixation das längere Fixieren des Auges von vor allem inhaltlich wichtigen Wörtern wie Nomen, Verben und Adjektiven gemeint ist, sprechen wir bei Sakkaden und Regressionen von Vorwärts- und Rückwärtssprüngen während des Lesens. Bei guten Leserinnen und Lesern werden kürzere Fixationen und weniger Regressionen festgestellt. Jeder kann seinen Superblick trainieren und mit der Zeit visuelle Reize schneller und einfacher verarbeiten.

Aufgabe 1:
Welches Wort in dem Text über den Superblick beginnt mit einem „J“?

Du hast es gefunden? Dann notiere es dir und besuch uns morgen wieder, wenn es um das Fingerspitzengefühl geht.

Bis morgen
deine Lesehelden

Freitag, 11. August 2017

Lesehelden sind auch Klimahelden: Klappe, die erste!

Der heutige Tag war ein großartiger Tag für uns alle! Unsere Lesehelden haben nicht nur ihr Lesecamp-Finale mit Urkunde und Apfelkuchen gefeiert, sondern so ganz nebenbei ein Video gedreht, mit dem sie den Menschen ein paar einfache, aber wichtige Tipps für eine gesunde und saubere Zukunft mit auf den Weg geben möchten.

Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung unserer kleinen Lesehelden. Sie haben nicht nur selbst entschieden, was sie im Video sagen möchten, sondern den Videodreh richtig professionell über die Bühne gebracht.

Ein Genuss für alle, deren Herz für unseren Planeten schlägt:
Lesehelden sind auch Klimahelden

Unglaublich, dass die erste Woche unseres Lesehelden Sommercamps ’17 bereits vorüber ist. Liebe Kinder, vielen Dank für eure tollen Ideen, euren Einsatz und die wirklich lustige und schöne Zeit mit euch. Wir wünschen euch noch schöne Sommerferien und einen guten Start ins neue Schuljahr!

Liebe Victoria, auch dir ein großes Dankeschön für deine tolle Untersützung!

Eure Lesehelden

Testen – Weder Fluch noch Segen!

Ein Kommentar anlässlich des Artikels „Neuer Test soll Risikoschüler identifizieren“1

„Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache“, kommentiert Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) die Ergebnisse der letzten Pisa-Studie.2

Das größte Problem besteht darin, dass sich die Politik nicht ausreichend mit dem Thema „Testen“ beschäftigt. Für Politikerinnen und Politiker, die temporär wirken oder walten dürfen – je nachdem, wie man es sieht – zählt der kurzfristige Erfolg. In diesem Fall bietet es sich selbstverständlich an, sich eher jenen Mitteln zu verschreiben, die vermeintlich messbar sind.

Bedenklich ist, dass diverse Entscheidungen oder Aktionen von starker Kurzsichtigkeit und mangelnder Information beziehungsweise Kompetenz geprägt sind. Österreich ist erst seit wenigen Jahren im „Testfieber“. Während wir noch vor fünfzehn Jahren vielleicht einen Test bundesweit durchführten, „dürfen“ unsere Schülerinnen und Schüler mittlerweile aus einem richtigen Bouquet an Tests wählen: PISA, TIMS, PIRLS, BISTA und SRDP, ganz zu schweigen von den vielen länderspezifischen Tests, die von der Volksschule bis hin in den tertiären Bereich Einzug gehalten haben.

Noch viel bedenklicher wird es, wenn man sich die Inhalte diverser Tests genauer ansieht. Bereits in manchen Lesetests für die Volksschule gewinnt man den Eindruck, die Kinder müssten ihr Allgemeinwissen und ihren Hausverstand vor der Klasse abgeben, bevor sie eine Überprüfung machen. Gerade die oft mindere Qualität vieler Testaufgaben lässt darauf schließen, dass der Test weniger dazu verwendet wird, um den Leistungsstand der Testteilnehmenden zu evaluieren. Stattdessen erfüllt er vielmehr einen Selbstzweck; einfach Testen des Testens wegen.

Österreich hätte aufgrund seiner doch relativ spät einsetzenden systematischen und standardisierten Auseinandersetzung mit dem Testen die Möglichkeit, sich weltweit an den verschiedensten Modellen zu orientieren und sich im wahrsten Sinne die Rosinen aus all diesen Beispielen herauszupicken. Unsere Politikerinnen und Politiker hätten vor allem die Möglichkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen und – anstatt diese nachzuahmen – wegbereitende Konzepte zu entwickeln, die international als Vorbild dienen könnten. Wir hätten jetzt die Möglichkeit, gerade in der Schule einen Paradigmenwechsel vorzunehmen und einen bedeutenden Umdenkprozess zu starten.

Es geht darum, Tests als Evaluierungstools zu sehen, Zeit und Energie in die Erstellung qualitativ hochwertiger Aufgaben zu investieren und die eigene Haltung dem Testen gegenüber neu zu definieren.

1 http://derstandard.at/2000052718645/Test-soll-Risikoschueler-identifizieren vom 17.2.2017
2 http://diepresse.com/home/bildung/schule/5130511/Pisa_Weltweit-groesste-Geschlechterkluft?offset=425&page=10 vom 6.12.2016

Wir stellen vor: Nadja

Nadja wird euch mit ihren Videos in den Fächern Deutsch und Englisch unterstützen und euch gleichzeitig wertvolle Lerntipps geben.

Mehr findet ihr in Kürze auf unserem YouTube-Kanal.

Die Lesehelden im Märchenwald

Es war einmal …

eine reizende, kleine BKS Filiale im charmanten Bad St. Leonhard, in der vier Prinzessinnen ihr Leben damit verbrachten, sich mit viel Liebe um all die Gäste zu kümmern, die täglich ihr Reich besuchten.

Am letzten Freitag des 10. Monats, wenn die Blätter von den Bäumen fielen, kamen stets besonders viele Menschen in das Reich der Prinzessinnen. Sie brachten ihre mit Golddukaten gefüllten Beutel herbei, um sie in die zarten Hände der Prinzessinnen zu legen. Diese verwahrten sie an einem sicheren Ort, wo sie sich auf magische Weise vermehrten.

Auch in diesem Jahr werden sich wieder viele Menschen auf den Weg ins Märchenreich machen. Die Prinzessinnen bereiten sich schon jetzt auf wundervolle Begegnungen und unvergessliche Momente vor.

Auf die jüngsten Gäste wartet ein ganz besonderes Abenteuer. Sie können in fantastische Märchen eintauchen, den Spuren des Rätsel-Drachen folgen, die Buchstaben-Hexe vertreiben und dabei ihre Superkräfte als Lesehelden unter Beweis stellen.

Weltspartag

BKS Bank
BKS Bad St. Leonhard
30. Oktober 2015, ab 8:00 Uhr
in Kooperation mit RCAE Research Center for Applied Education

Der perfekte Lehrer

Nachtrag zu unserem Sommer EDUTalk am 12. 06. 2015. Die perfekte Lehrerin beziehungsweise der perfekte Lehrer aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern.

Der perfekte Lehrer

Wenn ich mir einen Lehrer wünschen dürfte, würde ich mir jemanden wünschen, der mich nimmt, wie ich bin, und nicht versucht, mich zu verändern. Der mich unterstützt, anstatt mich fallen zu lassen. Der mir eine zweite Chance gibt … und, wenn es sein muss, auch eine dritte oder vierte, weil keiner von uns perfekt ist und weil ich immerhin noch ein Kind bin.

Ich würde mir einen Lehrer wünschen, der sich für meine Träume und verrückten Ideen interessiert. Jemanden, der meinen Vornamen weiß, weil ich keine Nummer bin. Jemanden, der in meinen Fehlern eine Möglichkeit sieht. Jemanden, der mir hilft, über mich selbst hinauszuwachsen, anstatt mich hinunterzudrücken. Jemanden, der mich dazu animiert, selbst Probleme für Lösungen zu entwickeln, anstatt die Lösungen anderer wiederzugeben.

Jemanden, der mich ab und zu fragt, wie es mir geht und ob alles in Ordnung ist. Jemanden, der sich für mich einsetzt, anstatt mich aufzugeben. Jemanden, der gemeinsam mit mir lachen kann. Jemanden, der nicht perfekt ist, damit ich nicht den Druck verspüre, ebenfalls perfekt sein zu müssen.

Wenn ich mir einen Lehrer wünschen dürfte, würde ich mir jemanden wünschen, der sich darüber freut, wie ich mich entwickle, und der in mir das sieht, was ich bin – die Zukunft!

Eines Tages …

Im Rahmen des Schulprojektes „Wir sind unsere Zukunft“ an der HBLA Pitzelstätten hat Stefan Michenthaler einen Text darüber verfasst, was geschieht, wenn sich der Mensch nicht um die Natur und um seine eigene Gesundheit kümmert. Etwas düster, aber mit Sicherheit nicht utopisch – eine beeindruckende Leistung eines jungen Menschen, der mit kritischer Haltung und offenen Augen durchs Leben geht. Weiterlesen

Wir sind unsere Zukunft

Wenn junge Menschen an die Zukunft denken, überkommt viele von ihnen ein Gefühl der Ohnmacht. Sie glauben, als Einzelne keinen Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft oder Umwelt zu haben. Wir sind unsere ZukunftEs gibt aber auch junge Menschen wie die Schülerinnen und Schüler der HBLA Pitzelstätten in Klagenfurt, die sich für die letzten Schulwochen ein großartiges Projekt vorgenommen haben. 

„Wir sind unsere Zukunft“ ist eine Initiative junger Erwachsener, die sich nicht damit zufrieden geben, sich endlos über gegenwärtige Probleme zu beschweren, sondern die es sich vielmehr zum Ziel gesetzt haben, zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, die es uns und unseren Kindern ermöglichen, schöner, bewusster, bunter und gesünder zu leben.

Wie kann ich junge Menschen dazu motivieren, politisches Bewusstsein zu entwickeln, wie wichtig sind Bäume für uns und unsere Umwelt, welche Möglichkeiten haben wir, das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen,  was bedeutet es heutzutage, Kinder in die Welt zu setzen, wie kann ich mich mit Bewegung und Ernährung fit und gesund halten, muss ich alles Alte wegwerfen oder kann ich daraus Neues schaffen, muss es wirklich Massentierhaltung sein, wie kann ich mir den Garten in die Stadt holen, wie viel Müll produzieren wir eigentlich und wie kann Literatur den Menschen die Augen öffnen?

Wir sind unsere Zukunft

Wir sind unsere Zukunft

Die Schülerinnen und Schüler der HBLA Pitzelstätten haben einen eigenen Blog, arbeiten momentan an  ihrer Website, sind auf Facebook und geben am Ende des Projektes das Herzstück ihrer Arbeit, „Die WUZ“, eine Zeitung über „Wir sind unsere Zukunft“ heraus. 

Wir mit Raise Your Voice! freuen uns sehr, die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Projekt unterstützen und Teile ihrer Arbeit unter Junge denken lassen veröffentlichen zu dürfen.

„Wir sind unsere Zukunft“ ist pure Inspiration! Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zu ihrem Engagement und ihrer beeindruckenden Arbeit!

Portfolio Einträge